Die DVV ist ab sofort am weltweit führenden Internetknoten DE-CIX präsent

17. November 2020
Die Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft (DVV) ist jetzt direkt an den weltweit führenden Internet­knoten DE-CIX in Frankfurt angebunden. Insgesamt 1000 Provider tauschen dort auf direktem Weg ihre Daten aus, durch den Knotenpunkt rauschen pro Sekunde bis zu 10 Terabit an Daten. Das entspricht der gleichzeitigen Übertragung von mehr als 2,2 Millionen Videos in HD-Qualität oder einer Datenmenge von rund 2,2 Milliarden beschriebenen DIN-A4-Seiten, die auf einem Stapel abgelegt eine Höhe von mehr als 220 Kilometern erreichen würden.

„Durch die Anbindung an den DE-CIX haben wir einen wichtigen Meilenstein in unserer Unternehmensstrategie erreicht. Der Knotenpunkt Frankfurt ist ein Hotspot des weltweiten Datenverkehrs, hier sitzen alle großen Player. Durch die Vernetzung und die direkten Verbindungen werden unsere Services noch einfacher, schneller und sicherer. Das ist ein großer Mehrwert für unsere Kunden und die Bürger der Stadt Duisburg“, sagt DVV-Geschäfts­führer Marcus Vunic. Denn der DVV-Konzern mit seinen rund 30 Gesellschaften ist als Infrastrukturdienstleister nicht nur für die Versorgung mit Strom, Wärme, Wasser und für die Mobilität zuständig. Im Zeitalter der Digitalisierung engagiert sich die DVV auch im Glasfaser­ausbau und im Betrieb von Rechenzentren, über ihre Tochtergesellschaft DCC Duisburg CityCom ist sie als Provider und seit Jahren als Telekommunikationsanbieter im Markt tätig.

Gleichzeitig wächst der weltweite Datenverkehr rasant: Streamingdienste, Cloud-Computing, mobiles Internet und Echtzeit-Kommunikation zählen zu den Treibern. Aber auch die Veränderungen durch die Corona-Pandemie wie Videokonferenzen oder mobiles Arbeiten verstärken das stetige Datenwachstum. In Frankfurt treffen die Kommunikationsnetzwerke zusammen, hier werden weltweit die meisten Daten ausgetauscht. „Mit der Anbindung an dieses Datendrehkreuz wird für uns sozusagen das Internet der kurzen Wege möglich. Denn damit ist gewährleistet, dass die Daten auf möglichst kurzen Strecken vom Sender zum Empfänger gelangen. Die Vorteile sind eine höhere Leitungskapazität, schnellere Reaktionszeiten und eine sichere Übertragung, da die Daten keine Umwege nehmen“, führt Stefan Soldat aus, der Geschäftsführer der DCC und zugleich für alle IT-Einheiten innerhalb des DVV-Konzerns verantwortlich ist.

Erfreulicher Effekt am Rande: Die DVV ist der 1000. Kunde, den der Internetknoten-Betreiber DE-CIX in Frankfurt angeschlossen hat. Damit hat auch DE-CIX in dem Jahr seines 25-jährigen Bestehens einen wichtigen Meilenstein in seiner Unternehmensgeschichte erreicht. „2020 ist für DE-CIX ein Jahr der Meilensteine. Wir freuen uns sehr, nun den 1000. Kunden an unserem Internet­knoten in Frankfurt anzuschließen. Die vergangenen Monate haben für alle Lebensbereiche gezeigt, wie wichtig funktionierende, sichere und zuverlässige digitale Infrastrukturen sind, deren Rückgrat der DE-CIX ist“, erklärt Harald Summa, Geschäftsführer von DE-CIX.
 

Urkundeübergabe an den 1000. DE-CIX Kunden „Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft (DVV)“ in Frankfurt durch Marcus Brauckmann (links, DE-CIX Senior Business Development Manager) und Andreas Sturm (rechts, DE-CIX Chief Business Development Officer) an Stefan Soldat (Mitte, Hauptabteilungsleiter Systemtechnologie und Informatik bei der DVV).


Erstes Bauprojekt in Wedau-Nord: DVV-Konzern investiert 18,5 Millionen Euro in ein neues Hochleistungs-Rechenzentrum

10. September 2020
Als einer der ersten neuen Eigentümer im Technologie­quartier Wedau-Nord wird der DVV-Konzern auf einem Grundstück an der Werkstättenstraße ein Hochleistungs-Rechenzentrum bauen. Auf der rund 2.800 qm großen Fläche befand sich früher die Schmiede des Bahn-Ausbesserungswerkes. Die Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft (DVV) investiert hier insgesamt 18,5 Millionen Euro. Das zweigeschossige Hochleistungs-Rechenzentrum soll in einer Bauzeit von zwölf Monaten fertiggestellt sein und wurde so konzipiert, dass es die höchsten Verfügbarkeits- und Sicherheitsklassen erfüllt: Komplexe Notstrom-, Brandschutz- und Kühlsysteme sorgen dafür, dass die Rechenleistung stets verfügbar ist.

„Als digitaler Infrastrukturdienstleister sind wir hier Vorreiter für die weitere Entwicklung in Wedau-Nord. Rechen- und Speicherkapazitäten mit höchster Datensicherheit sowie schnelle Datennetze sind an diesem Standort genauso bedeutsam wie die Versorgung mit Strom, Wärme und Wasser“, sagte Marcus Wittig, Vorsitzender der DVV-Geschäftsführung, beim Spatenstich für den Bau des Rechenzentrums.

Die neue Nutzung der Brachflächen in Wedau ist das größte Stadtentwicklungsprojekt in NRW. Während auf der südlichen Teilfläche mit „6-Seen-Wedau“ ein neues Wohn- und Freiraumquartier entsteht, schließt sich nördlich das neue Technologiequartier Wedau-Nord an. „Dass wir Strukturwandel können, haben wir schon an vielen Stellen gezeigt. Mitten in Duisburg entsteht hier ein Innovationsraum, in dem wir Technologie, Wissenschaft und Wirtschaft zusammenbringen. Damit fällt nun der Startschuss auch für weitere Ansiedlungen“, sagt Oberbürgermeister Sören Link.

Die DVV hat das Grundstück von der städtischen Baugesellschaft GEBAG erworben, die das gesamte Areal in Wedau vermarktet. „Das Rechenzentrum ist ein wesentlicher Baustein der geplanten Folgenutzung im Technologiequartier“, sagt GEBAG-Geschäftsführer Bernd Wortmeyer. „Insgesamt erstreckt sich das Technologie­quartier Wedau-Nord über 30 Hektar.“

Einer der ersten, größeren Mieter im neuen Hoch­leistungs-Rechenzentrum wird die Universität Duisburg-Essen (UDE). Sie wird dort einen High Performance Computer (HPC) für das wissenschaftliche Rechnen in Betrieb nehmen, den vor allem die ingenieur- und natur­wissenschaftlichen Forschungsgruppen für ihre Arbeit benötigen.

Die zwei Etagen bieten Platz für rund 300 Server-Schränke. Die Kälteversorgung erfolgt über ein autarkes und energieeffizientes System: Die Kühlluft wird über einen Doppel-Druckluftboden durch Stahllüftungsplatten direkt vor die Server-Systeme geführt. Bei den Hoch­leistungs­systemen hat sich die UDE auf ihren Mietflächen dagegen für eine Warmwasserkühlung entschieden: Sie werden mit warmem Wasser (45-50°C) gekühlt, das durch die Rechner auf 60°C weiter erwärmt wird und zur Unterstützung der Fernwärme­versorgung des Neubaugebietes Wedau-Süd genutzt werden kann. Für die Kühlung dieser Systeme wird kein Strom benötigt, somit lassen sich pro Jahr rund 420 Tonnen CO2 einsparen. Auch von außen ist die Nachhaltigkeit des Gebäudes durch die begrünten Dachflächen sichtbar.

„Wir richten unsere Rechenzentren für Kunden aus, die besondere Ansprüche an die Sicherheit haben. Dazu zählen kommunale Gesellschaften als auch Unternehmen und Institutionen aus dem Bereich Wissenschaft und Forschung. Daher ist dies für uns ein idealer Standort“, sagt Marcus Vunic, DVV-Geschäftsführer für Informations­technologie, Telekommunikation und Digitalisierung. Betreiber des Rechenzentrums ist die DCC Duisburg CityCom, eine Tochtergesellschaft der DVV.

Den ersten Spatenstich für das neue Rechenzentrum in Wedau-Nord setzten heute: Bernd Wortmeyer (Geschäftsführer der GEBAG), Marcus Vunic (DVV-Geschäftsführer), Oberbürgermeister Sören Link, Marcus Wittig (Vorsitzender der DVV-Geschäftsführung) und Jens Andreas Meinen (Kanzler der Universität Duisburg-Essen) (v. l.) . Bildquelle: Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH (DVV)


Schnelles Internet für 35.000 Mieter – Die DCC Duisburg CityCom schließt alle 2350 Gebag-Immobilien ans Glasfasernetz an

18. August 2020
Alle Mieter der Duisburger Baugesellschaft GEBAG erhalten Anschluss an das Internet der Zukunft: Die DCC Duisburg CityCom (DCC) wird schrittweise sämtliche Wohnimmobilien der GEBAG an ihr Glasfasernetz anschließen und die Mieter darüber mit schnellem Internet, Fernsehen und Telefonie versorgen. Die DCC hat sich mit ihren Leistungen im Wettbewerb durchgesetzt und wird ab 2022 und 2027 die bisherigen Telekommunikationsanbieter ablösen. Das Basispaket ist bereits in der Miete enthalten.
„Schnelle Datenleitungen sind die Basis für die Digitalisierung, die wir gemeinsam vorantreiben. Ich freue mich, dass hier durch die Kooperation zweier kommunaler Unternehmen viele Duisburger den Anschluss an die aktuell beste Technologie der Zukunft erhalten“, sagt Oberbürgermeister Sören Link. 
Damit das Hochgeschwindigkeits-Internet möglich wird, sind zunächst erhebliche Investitionen in die Infrastruktur notwendig: Knapp 40 Millionen Euro wird die DCC in den kommenden Jahren in den Glasfaserausbau investieren, um sämtliche 2350 Gebag-Immobilien an das Hochgeschwindigkeitsnetz anzubinden. Dazu müssen über eine Strecke von rund 140 Kilometern neue Glasfaserkabel verlegt werden, die entsprechenden Tiefbauarbeiten haben jetzt begonnen. 
„Durch unsere Zusammenarbeit mit der DCC ist gewährleistet, dass tatsächlich jedes unserer Gebäude mit Glasfaser angebunden wird. Dieser Aspekt war uns sehr wichtig, schließlich sollen alle unsere Mieter von schnellen Internetverbindungen profitieren“, sagt GEBAG-Geschäftsführer Bernd Wortmeyer. 
Der Ausbau erfolgt in zwei Schritten: Bis Ende des kommenden Jahres wird die DCC über eine Strecke von rund 50 Kilometer neue Glasfaserkabel verlegen, um 560 Gebäude mit rund 4560 Wohneinheiten an das Breitbandnetz anzuschließen. Diese Wohneinheiten werden dann ab Januar 2022 von der DCC mit Internet, Fernsehen und Telefon über das Glasfasernetz beliefert.
In einem zweiten Schritt verlegt die DCC in den kommenden fünf Jahren weitere Glasfaserkabel über eine Länge von mehr als 92 Kilometern, um weitere 1800 Gebäude mit rund 7642 Wohneinheiten anzubinden. Diese werden ab 2027 mit Internet, Fernsehen und Telefon über das Glasfasernetz beliefert.
„Wir freuen uns schon heute auf unsere neuen Kunden, auch wenn wir zunächst noch jede Menge Kabel in die Erde bringen müssen, damit das schnelle Internet bei allen Mietern ankommt. Unser Ziel ist, dass die Umstellung später für alle Mieter so einfach wie möglich verläuft. Darüber muss sich heute aber niemand Sorgen machen: Wir werden dazu rechtzeitig informieren und wenn nötig jegliche Hilfe wie einen Vor-Ort-Service anbieten“, verspricht DCC-Geschäftsführer Michael Jansen.
Die DCC Duisburg CityCom ist ein Tochterunternehmen der Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft (DVV), die eine leistungsfähige Infrastruktur in vielen Bereichen des täglichen Lebens bereitstellt. „Dazu gehören insbesondere auch schnelle Datenverbindungen, Internet-Produkte und damit verbundene Service-Leistungen. Mit dem Ausbau des Glasfasernetzes legen wir einen Grundstein für die digitale Zukunft der Stadt, von dem die Bürger und in diesem Fall die Mieter unmittelbar profitieren“, erklärt Marcus Vunic, DVV-Geschäftsführer für Informationstechnologie, Telekommunikation und Digitalisierung.

Weitere Informationen sowie Antworten auf die häufigsten Fragen finden Mieter auf den Internetseiten der DCC unter
www.duisburgcity.com und der GEBAG unter www.gebag.de.

Ziehen beim Glasfaserausbau an einem Strang: Bernd Wortmeyer (Geschäftsführer der GEBAG), Oberbürgermeister Sören Link, Marcus Vunic (Geschäftsführer der DVV) und Michael Jansen (Geschäftsführer der DCC) (v. l.). Bildquelle: Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft (DVV).


DCC realisiert Glasfaser-Anschluss für alle 55 weiterführenden Schulen

5. Mai 2020
Im Rahmen des Programms „Gute Schule 2020“ läuft derzeit der Breitbandausbau an 55 Schulstandorten. Dabei handelt es sich um alle weiterführenden Schulen einschließlich der Berufskollegs und etwaiger Zweitstandorte. Die Schulen werden an das Glasfasernetz der DCC Duisburg CityCom (DCC) angeschlossen. Neue Stichleitungen an den Schulen sollen den Anschluss über freie Lichtwellenleiter des bestehenden Netzes der DCC gewährleisten. Die DCC betreibt seit 1996 ein derartiges Lichtwellenleiternetz. Die Baumaßnahmen liegen aktuell im Zeitplan und sollen bis Ende des Jahres fertig gestellt sein.

Weitere Infos: Gute Schule 2020 – Breitbandversorgung geht voran


DCC baut eigenes Glasfaser-Netz weiter aus

7. März 2019
Eines der Hauptgeschäftsfelder der DCC Duisburg CityCom (DCC) ist seit der Unternehmensgründung die Projektierung, Planung, Bereitstellung sowie der Betrieb von Hochgeschwindigkeitsnetzen. Die DCC betreibt seit 1996 in Duisburg ein Breitband-Netz aus Lichtwellenleiterkabeln (LWL), die mit einer Länge von rund 130 Kilometern in mehreren Ringstrukturen über Duisburg verteilt sind. Diese Infrastruktur wird an die am Markt agierenden Provider sowie an die Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft (DVV) als Konzernmutter vermietet. Bereits im vergangenen Jahr ist die Streckenlänge des eigenen Netzes um rund 16 Kilometer angewachsen. Auch in diesem Jahr will die DCC das Breitband-Netz aus Lichtwellenleiterkabeln um mehr als zehn Prozent weiter ausbauen. „Der Ausbau unseres Hochgeschwindigkeitsnetzes ist ein wichtiger Schritt, denn die Datenmengen, die wir über die Infrastruktur transportieren, werden weiter deutlich zunehmen, insbesondere durch den Ausbau des neuen 5G-Netzes“, sagt DCC-Geschäftsführer Michael Jansen.


DCC startet als Provider: Firma Wittig ist erster Kunde

2. Mai 2018
Die DCC Duisburg CityCom (DCC) hat mit der Firma Wittig, dem traditionsreichen Duisburger Schiffsausrüster, ihren ersten Pilotkunden an ihr Lichtwellenleiter-Netz angebunden. An ihrem neuen Firmensitz in Ruhrort bezieht die Firma Wittig nun Hochgeschwindigkeits-Internet mitsamt Voice over IP (VoIP). Die Geschäftsführer Frank und Ralf Wittig sind zufrieden: „Der Service aus einer Hand von Duisburger Unternehmen für Duisburger Unternehmen hat uns überzeugt. Alles hat reibungslos im Zeitplan funktioniert. Top.“

Zufrieden ist auch die DCC mit dem Start in das neue Geschäftsfeld: „Wir punkten damit, dass wir Paketlösungen bieten und als lokaler Anbieter einen guten Ruf haben“, erklärt DCC-Geschäftsführer Michael Jansen. Stefan Soldat, ebenfalls Geschäftsführer der DCC, sagt: „Kunden interessieren sich für Vollversorgung. Neben der Bereitstellung von Internet und Telefonie bieten wir eine Hochgeschwindigkeitsanbindung ans Rechenzentrum inklusive Housing und Hosting und obendrein IT-Dienstleistungen. Das kommt an.“


DCC wird als Provider für Geschäftskunden aktiv

23. Januar 2018
Die DCC Duisburg CityCom (DCC) ist jetzt als Internet-Provider bei der Bundesnetzagentur registriert und wird künftig Internet- und Telekommunikationsdienstleistungen für Gewerbekunden anbieten. Produkte wie breitbandiges Internet und Telefonie bietet die DCC auf Basis der eigenen Lichtwellenleiter-Infrastruktur in Duisburg an. Hierzu laufen bereits Gespräche mit ersten Pilotkunden. Gemeinsam mit ihnen sollen die notwendigen internen und externen Prozesse, Verträge und Serviceleistungen für den Ausbau des neuen Geschäftsfeldes standardisiert werden. „Die fortschreitende Digitalisierung stellt Unternehmen vor neue Herausforderungen. Eine schnelle Glasfaser-Anbindung ist die grundlegende Basis, um im digitalen Zeitalter wettbewerbsfähig zu sein. Dafür bieten wir Lösungen an, die wir durch die Provider-Tätigkeit jetzt weiter ergänzen können. So eröffnen sich auch für uns als digitalem Infrastrukturanbieter neue Chancen, die wir nutzen wollen“, sagt Stefan Soldat, Geschäftsführer der DCC.


Flächendeckend schnelles Internet – Stadt Duisburg erhält Bewilligungsbescheide

19. Dezember 2017
Der Breitbandausbau in Duisburg schreitet voran: Mit Hilfe der jetzt erteilten Förderzusagen von Bund und Land in Höhe von insgesamt rund 18 Millionen Euro, kann die Stadt Duisburg den Glasfaser-Ausbau weiter steigern. Ziel ist es, flächendeckend alle Haushalte und Betriebe mit schnellem Internet zu versorgen.

In Berlin nahm Wolfgang Wagner, der auf Seiten der DCC Duisburg CityCom (DCC) die vorausgegangene Breitbandauswertung koordiniert hatte, für die Stadt Duisburg von Christian Schmidt, geschäftsführender Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, einen Bewilligungsbescheid aus Bundesmitteln über 8,96 Millionen Euro entgegen.

Der Betrag des Breitbandförderprogramms aus Berlin dient dazu, die unterversorgten Gebiete in Duisburg an das Glasfaser-Netz anzubinden. Mit der Förderzusage des Bundes kann die Stadt Duisburg nun auch die Kofinanzierung beim Land Nordrhein-Westfalen in Höhe von ebenfalls 8,96 Millionen Euro beantragen. Damit stehen insgesamt rund 18 Millionen Euro an Fördermitteln zur Verfügung, um die „weißen Flecken“ auf der Duisburger Breitband-Karte verschwinden zu lassen.

Weitere Infos: Flächendeckend schnelles Internet in Duisburg – Stadt erhält Bewilligungsbescheide


DCC legt detaillierte Auswertung der Breitbandversorgung vor

26. Juni 2017
Die DCC Duisburg CityCom (DCC) hat im Auftrag der Stadt Duisburg ein sogenanntes Markterkundungsverfahren durchgeführt, um den aktuellen Stand der Internetversorgung in Duisburg zu untersuchen und die Ausbauvorhaben aller Provider abzufragen. Auf Basis dieser Erhebung liegt seit Mitte des Jahres 2017 erstmals eine detaillierte Auswertung vor, die zeigt, welche Bandbreite in welchen Straßen ankommt, wo es Versorgungsengpässe und unterversorgte Gebiete gibt. Das Ergebnis zeigt, dass in Duisburg bei nur 4,7 Prozent der Haushalte und damit bei 4,5 Prozent der Einwohner die zur Verfügung stehende Übertragungsgeschwindigkeit aktuell unter 30 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) liegt. Diese Datenübertragungsrate legt die Bundesregierung derzeit als Grenze für die Förderfähigkeit für Ausbauvorhaben fest. Die Abfrage der Ausbauvorhaben bei den im Markt tätigen Providern hat ergeben, dass die Übertragungsgeschwindigkeit bis 2020 stadtweit bei mehr als 90 Prozent der Haushalte und Gewerbebetriebe zwischen 80 und 100 Mbit/s liegen wird.

Die Analyse der Internetversorgung in Duisburg hat weiterhin ergeben, dass auch nach dem privatwirtschaftlichen Ausbau der Telekommunikations-Infrastruktur bis 2020 in bestimmten Gebieten weiße Flecken – also mit Blick auf die Bandbreite unterversorgte Gebiete – verbleiben würden. Dabei handelt es sich überwiegend um Gewerbegebiete. In einem sogenannten Interessensbekundungsverfahren wurde daher bei Providern erfragt, ob sie im Falle einer öffentlichen Förderung einen Ausbau realisieren würden. Die Ergebnisse hierzu zeigen, dass auch diese Gebiete mit dafür notwendigen Fördermitteln in Höhe von rund 18 Millionen Euro privatwirtschaftlich ausgebaut werden könnten. Der hierzu notwendige Förderantrag für eine Glasfaser-Anbindung wird aktuell erstellt.

Weitere Infos: Duisburg erhält flächendeckend schnelles Internet


DCC untersucht Breitbandversorgung in Duisburg

6. Juli 2016
Bis 2018 soll es in ganz Deutschland schnelles Internet mit mindestens 50 Mbit pro Sekunde geben. Die Breitbandversorgung durch die Provider ist allerdings an vielen Stellen bisher nicht zufriedenstellend umgesetzt. Daher hat die Bundesregierung ein Förderprogramm für den Breitbandausbau auf den Weg gebracht, um den Ausbau hochleistungsfähiger Breitbandnetze in unterversorgten Gebieten zu unterstützen, in denen in den kommenden drei Jahren kein privatwirtschaftlicher Netzausbau zu erwarten ist. Die Stadt Duisburg hat dazu in Berlin einen Förderbescheid in Höhe von 50.000 Euro erhalten. In einem ersten Schritt werden mit den Fördermitteln Beratungsleistungen finanziert. Ziel der Beratungsleistung ist es, die bestehenden Versorgungslücken in Duisburg zu identifizieren und zu dokumentieren, um dann die Breitbandinfrastruktur bedarfsgerecht aufbauen zu können. Als koordinierende Stelle wird sich die städtische Tochter DCC Duisburg CityCom (DCC) um das Projekt kümmern.

Weitere Infos: Breitbandausbau in Duisburg